PM: AfD-Teilnahme an Auschwitz-Gedenken in Berlin verhinert

Am 26. Januar 2019 versuchte die AfD am bezirklichen Auschwitz-Gedenken in Berlin Marzahn teilzunehmen. Daran wurden die Mitglieder der rechten Partei von 50 Antifaschist*innen erfolgreich gehindert.

Bereits am 11. Januar veröffentlichte die Verinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN BDA) einen offenen Brief der sich klar gegen die Beteiligung der AfD an Gedenkveranstaltungen anlässlich der Auschwitz-Befreiung positionierte. Unterzeichnet wurde der Brief von 50 Überlebenden des Nazifaschismus und deren Nachkommen.
Diesem Aufruf folgten am 26. Januar die Kampagne „Kein Raum der AfD!“ und diverse Antifaschist*innen nach Marzahn. Hier wollte die AfD zum wiederholten Mal in Folge am jährlichen Auschwitz-Gedenekn teilnehmen und einen Kranz niederlegen. Um dies zu verhindern stellten sich bereits vor Beginn des Gedenkens Antifaschist*innen mit einem großen Transparent (“Den Opfern des Faschismus gedenken, heißt auch den Rechtsruck bekämpfen!”) vor der Gedenkstele für die Zwangsarbeiter*innen auf dem Marzahner Parkfriedhof auf.

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Marzahn: Teilnahme der AfD am Auschwitz-Gedenken verhindert

„Die Toten mahnen. Nie wieder Faschismus.“

Heute am 26.01.2019 nahmen mehr als 50 Personen aus einem breiten antifaschistischen Bündnis am bezirklichen Gedenken an die Opfer des Faschismus in Berlin-Marzahn teil. Ziel war die Stärkung einer dezidiert antifaschistischen Gedenkpolitik, was auch bedeutet, eine Instrumentalisierung durch die ebenfalls geladene AfD zu verhindern. Dieses Vorhaben wurde umgesetzt. Die Vertreter*innen der AfD mussten im Angesicht der massiven Gegenwehr unverrichteter Dinge abziehen und ihren Gedenkkranz wieder mitnehmen.

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Polizeischikanen bei Nika-Demonstration in Mitte

Als Berliner Bündnis „Kein Raum der AfD“ verurteilen wir die übermäßigen Polizeischikanen auf unserer Demonstration am Samstagabend in Berlin-Mitte.

Rund 300 Menschen protestierten u.a. gegen die Vermietungspolitik der Lokale „La Parilla“ und „Kartoffelkeller“ in der Albrechtstraße, die ihre Räume regelmäßig der AfD zur Verfügung stellen.

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Rechte Räume in Berlin Mitte benennen & bekämpfen!

Vom 18. bis 20. Januar findet in der Berliner Humboldt-Uni der Kongress „Nationalismus ist keine Alternative statt“. Als Kampagne „Kein Raum der AfD“ beteiligen wir uns an dieser wichtigen Initiative gegen den Rechtsruck mit einer Demonstration gegen die lokalen Treffpunkte der AfD.

Auch wenn sich Berlin Mitte nach außen hin schick, touristisch und multikulturell gibt, so können sich hier nach wie vor rechte Gruppen und Parteien treffen. So befinden sich in unmittelbarer Nähe von der Humboldt-Uni und dem S-Bhf. Friedrichstraße nicht nur die AfD eigene Desiderius Erasmus Stiftung (Unter den Linden 21) und das Maritim Hotel (Friedrichstraße 151), sondern auch die Restaurants La Parrilla (Albrechtstraße 11) und Kartoffelkeller (Albrechtstraße 14B). Beide Lokale zählen aktuell zu den wichtigsten Treffpunkten der Berliner AfD. Zusammen mit euch wollen wir der AfD und ihren rechtsoffenen Unterstützer*innen in der Gastronomie eine klare Ansage machen.

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Mitte: Keine AfD-Weihnachtsfeier im Marinehaus!

Keine AfD-Feier in Berlin Mitte! Rassist*innen raus aus dem Marinehaus!

Räume zu finden, ob für interne Partei-Feiern oder öffentlich beworbene Veranstaltungen, ist für die Berliner AfD inzwischen schwierig geworden, aber leider noch nicht unmöglich. Locations wie die Zitadelle Spandau, das Restaurant Maestral in Reinickendorf oder das Steak-Restaurant La Parrilla in Mitte sehen weiterhin kein Problem darin, ihre Räumlichkeiten an rassistische und nationalistische Parteien wie die AfD zu vermieten. In Berlin Mitte bewirbt sich nun scheinbar eine neue Location um einen Platz auf dieser Liste. Bisher verliefen die Treffen der AfD im Restaurant “Marinehaus” eher heimlich, still und leise. Doch das könnte sich nun ändern. Ziemlich unangenehm für ein Restaurant, das in Berlin Mitte vor allem von Tourist*innen-Gruppen und jungen Besucher*innen der “bunten Metropole” Berlin lebt, sich aber im Hinterzimmer heimlich einen kackbraunen Stammtisch ins Haus geholt hat.
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Bericht zur Kundgebung gegen das Restaurant Maestral in Reinickendorf

Dem Restaurant Maestral keine Ruhe lassen!

Bilder von der Kundgebung bei: Oskar Schwartz

Am 20.11.2018 mobilisierte das “Kein Raum der AfD- Bündnis” zu einer Kundgebung vor das Restaurant Maestral in Reinickendorf. Im Vorfeld war herausgekommen, dass die AfD Reinickendorf panisch andere Bezirksverbände um ein Kommen gebeten hatte, da es sich um einen ihrer letzten verfügbaren Räume für Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Stammtische handelt. Zudem erklärte der integrationspolitische Sprecher der Reinickendorfer CDU Björn Wohlert auf Facebook und Twitter seine Solidarität mit dem Maestral und rief dazu auf an diesem Tag im Maestral Essen zu gehen. Rechte verschiedenster Lager nahmen diese Erklärung zum Anlass ebenfalls ihre Unterstützung für das Maestral zu bekunden und verkündeten ihr Auftauchen.
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Demo gegen das AfD-Weihnachtsfest in Pankow

Keine Stille Nacht für die AfD!

Demonstration:
07.12.2018 | 17:30 Uhr | S- Bahnhof Blankenburg

Anreisetreff aus der Innenstadt:
17:00S- Bahnhof Gesundbrunnen Gleis 4 | pünktlich!

Material:
Facebook-Veranstaltung & Twitter-Link
Flyer | Flyer-Kopiervorlage

Nachdem bekannt wurde, dass die AfD ihre diesjährige Weihnachtsfeier im Landhaus Pankow in der Mühlenstraße durchführen will, wurden in der Nachbarschaft Flyer gesteckt und für den 30.11.2018 zu einer Demonstration zum Landhaus aufgerufen. Die AfD wurde daraufhin vor die Tür gesetzt. Die AfD-Weihnachtsfeier wurde nun auf den 7.12.2018 verlegt und findenin Nord-Pankow in ihrem Bürgerbüro statt. Wir werden es uns nicht nehmen lassen auch hier unseren Protest gegen den Rassismus der AfD zu äußern.
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Besser leben ohne AfD – in Spandau und überall


Die Zitadelle Spandau ist für die AfD ein letzter Zufluchtsort geworden.
Hier konnten in den vergangenen zwei Jahren Veranstaltungen
mit Beatrix von Storch, Alice Weidel oder Nigel Farage (UKIP)
durchgezogen werden. Die Zitadelle stellte der Partei sogar Räume für zwei
Parteitage 2018 zur Verfügung. Trotz Protesten schweigt die Verwaltung
der Zitadelle.Nichts und niemand verplichtet die Verwaltung
der Zitadelle, an die AfD zu vermieten.

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Reinickendorf: Rechte CDU Hardliner und AfD Hand in Hand (UPDATE)

Morgen am 20.11.2018 findet vor dem Restaurant Maestral in Reinickendorf eine Kundgebung gegen die Vermietung an rechte Parteien und Organisationen statt. Bereits am 13. November machte der rechte CDU Hardliner Björn Wohlert gegen die antifaschistische Kundgebung Stimmung. Er rief auf Facebook gar dazu auf vor Ort Solidarität mit dem Maestral zu zeigen. Kein Wunder, denn sein Verband nutzt das Restaurant Maestral ebenfalls seit geraumer Zeit. So zuletzt geschehen am 13. November 2018 zwecks der Diskussionsveranstaltung „MUFs in Reinickendorf – Ausweg oder Sackgasse“.
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