Das Ende der „freundlichen“ und „sympathischen“ Gesichter

Eine Einschätzung zum neuen Landesvorstand der Jungen Alternative Berlin

Der ehemalige Landesvorsitzende der Jungen Alternative (JA) Berlin David Eckert (link is external) ist nach der Europawahl mit einer „provokanten“ These an die Öffentlichkeit gegangen: Den menschengemachten Klimawandel könnte es vielleicht wirklich geben!

David Eckert mit Birgit Bessin (MdL AfD Brandenburg) und Leyla Bilge
(v.l.n.r.) am 11.11.18 auf einer rassitischen Afd-Demonstration in Berlin (© Oskar Schwartz)

Dies sehen aber nicht alle JA’ler so und schnell zerbrach an dieser Aussage der Landesvorstand. Insbesondere die Vorstandsmitglieder Vadim Derksen (link is external), Lennart Schneider, Yannic Wendt und Ferdinand Vogel sahen ihre politische Gesinnung damit nicht mehr vertreten und traten von ihren Posten zurück.

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JA Berlin wählt am Sonntag neuen Vorstand

Am Sonntag (30.6.) wählt die Berliner JA ab 11 Uhr im Reinickendorfer AfD-Lokal „Maestral“ vorzeitig einen neuen Vorstand. Nicht nur die Naziverstrickungen sorgen für Streit.

Es läuft nicht gut für den Berliner Jugendverband der AfD. Rücktritte, Naziverstrickungen sowie antifaschistische Interventionen setzen der Jungen Alternative (JA) zu. Auch im Europawahlkampf war die JA nur schwach vertreten. Zuletzt provozierte der Vorsitzende David Eckert (Friedrichsfelde, für Job bei MdB Kotré aus Düsseldorf zugezogen) nach der Europawahl mit einem offenen Brief nicht nur den AfD-Landesvorstand, sondern auch seine eigenen Leute. In dem Brief fordert Eckert mehr Klimapolitik und wirft dem AfD-Landesvorstand strategische Fehler vor. Einige seiner Vorstandskollegen reagierten verärgert: die Veröffentlichung des Briefes war ausdrücklich nicht vereinbart.

Die Rücktritte, die darauf folgten, machen nun eine vorzeitige Neuwahl des Vorstands nötig. Zurückgetreten sind der Schatzmeister Yannic Wendt (Neukölln, Campus Alternative an der FU Berlin) sowie die Beisitzer Ferdinand Vogel (Köpenick, Blogger, „Flügel“), Lennart Schneider (Schmargendorf, IB-Sympathisant) und Vadim Derksen (Nittendorf/Oberpfalz, Vorsitzender VAdM e.V., für Job bei MdB Protschka nach Berlin zugezogen). Im Rücktrittsschreiben sprachen die vier von einem seit längerem zerrütteten Verhältnis im Vorstand.

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Berliner AfD: Recherche-Output (3. Auflage)

Am Höhepunkt des Wahlkampfs zum Europäischen Parlaments Ende Mai 2019 wurde eine Neuauflage der Recherche-Broschüre zur Berliner AfD veröffentlicht. Auf 24 Seiten werden diesmal nicht nur die Berliner AfD und ihre Funktionär*innen auf Landes- und Bezirksebene vorgestellt, sondern auch Einblick in die Dienstleistungsstruktur rund um die AfD gewährt. Schlaglichter fallen außerdem auf die parlamentarischen Mitarbeiter*innen auf Landes- und Bundesebene sowie auf AfD-Mitglieder in Sicherheitsbehörden. Mittig findet sich eine praktische Karte der aktuell von der AfD genutzten Räume. Neu dabei ist auch die Vorstellung der Potsdamer AfD, da auch hier bald gewählt wird. Insgesamt werden rund 600 Einzelpersonen (z.T. mit Bild) und Organisationen.

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Kein Raum der AfD! Antifaschistischer Aktionsmonat Mai 2019

Auch wenn der Mai schon seit ein paar Tagen begonnen hat, so gibt es einige geplante Kundgebungen, Demonstrationen und Vorträge, die wir euch in diesem Aufruf vorstellen möchten.

Zudem rufen wir dazu auf den AfD-Wahlkampf wo immer es geht zu sabotieren und zu erschweren. Informiert euch, wo Wahlkampfstände sind und stattet ihnen einen Besuch ab! Seid sichtbar und zeigt, dass die AfD ihre menschenverachtende Politik nicht entspannt über die Bühne bringen kann! Bringt euch mit euren eigenen Ideen ein: vielfältig und kämpferisch!
Im Kampf gegen den globalen Rechtsruck und die Abschottung der EU-Grenzen, gibt es allerdings noch sehr viel mehr relevante Akteure. Seid kreativ und lasst euch nicht erwischen!

1. Mai: Mai-Fest der AfD in Blankenburg stören! // 13 Uhr // S- Bahnhof Blankenburg
8. Mai: Befreiungsgedenken in Berlin Buch // 17 Uhr // Sowjet Ehrenmal Wiltbergstraße Berlin Buch
8. Mai: Vorstellung der “Kein Raum der AfD”-Kampagne im freiLand Potsdam // 19 Uhr // freiLand Potsdam
12. Mai: Gedenken zum 30. Todestag von Ufuk Sahin // 13 Uhr // Wilhelmsruher Damm 224 – 228
17. Mai: Demo on Wheelz: Den RassistInnen die Suppe versalzen // 16 Uhr // Nauener Tor Potsdam
17. Mai: Antifa Café: Podium “Europa 2019 – zwischen Rechtsruck und Widerstand” // 20 Uhr // Kubiz
18.Mai: Demo “Kein Raum der AfD im Maestral in Reinickendorf” // 17 Uhr // S- Bahnhof Wittenau
26. Mai: Wahlparty der AfD crashen! Achtet auf Ankündigungen!

Neue Termine, Infos & Updates: #AAM519

Stay tuned und werdet selbst kreativ!
Nationalismus ist keine Alternative! Kein Raum der AfD! Für die befreite Gesellschaft!

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Die neuen Sticker-Motive sind da!

Fast noch warm, so druckfrisch sind unsere neuen KeinRaum-Sticker mit Motiven gegen die AfD-Büros in Blankenburg und Johannisthal und gegen die rechte Scheisse in der Zitadelle Spandau und dem Restaurant Maestral in Reinickendorf.

Also hol sie dir!

Die Sticker gibts demnächst im Kiez- oder Buchladen deines Vertrauens!

Kein Raum der AfD! Schluss mit rechter Hetze im Maestral!

Weit über 50 Locations haben bisher der AfD und ihren Untergruppen in Berlin für Vermietungen eine Absage erteilt. Nur noch wenige Restaurants oder Gaststätten bieten den rassistischen Nationalisten offen einen Raum. Eins davon ist das Restaurant Maestral in Reinickendorf. Nach mehreren Kundgebungen und Aktionen vor und um das Restaurant möchten wir euch hiermit zu einer Demonstration einladen, um Wirt und Gästen zu zeigen, dass wir Vermietungen an Menschenfeinde niemals stillschweigend tolerieren werden. Darüber hinaus möchten wir auf rassistische Kontinuitäten in Reinickendorf aufmerksam machen und an den von Faschisten ermordeten Ufuk Sahin gedenken.

Gedenken an Ufuk Sahin:
12.05.2019 // 13:00 Uhr // Wilhelmsruher Damm 224 – 228 (U Wittenau)

Antifaschistische Demonstration:
18.05.2019 // 17:00 Uhr // S+U Wittenau

+ Live- Mucke: Babsi Tollwut & Lady Lazy

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Bericht zur Kundgebung gegen das Restaurant Maestral in Reinickendorf

Dem Restaurant Maestral keine Ruhe lassen!

Bilder von der Kundgebung bei: Oskar Schwartz

Am 20.11.2018 mobilisierte das “Kein Raum der AfD- Bündnis” zu einer Kundgebung vor das Restaurant Maestral in Reinickendorf. Im Vorfeld war herausgekommen, dass die AfD Reinickendorf panisch andere Bezirksverbände um ein Kommen gebeten hatte, da es sich um einen ihrer letzten verfügbaren Räume für Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Stammtische handelt. Zudem erklärte der integrationspolitische Sprecher der Reinickendorfer CDU Björn Wohlert auf Facebook und Twitter seine Solidarität mit dem Maestral und rief dazu auf an diesem Tag im Maestral Essen zu gehen. Rechte verschiedenster Lager nahmen diese Erklärung zum Anlass ebenfalls ihre Unterstützung für das Maestral zu bekunden und verkündeten ihr Auftauchen.
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Reinickendorf: Rechte CDU Hardliner und AfD Hand in Hand (UPDATE)

Morgen am 20.11.2018 findet vor dem Restaurant Maestral in Reinickendorf eine Kundgebung gegen die Vermietung an rechte Parteien und Organisationen statt. Bereits am 13. November machte der rechte CDU Hardliner Björn Wohlert gegen die antifaschistische Kundgebung Stimmung. Er rief auf Facebook gar dazu auf vor Ort Solidarität mit dem Maestral zu zeigen. Kein Wunder, denn sein Verband nutzt das Restaurant Maestral ebenfalls seit geraumer Zeit. So zuletzt geschehen am 13. November 2018 zwecks der Diskussionsveranstaltung „MUFs in Reinickendorf – Ausweg oder Sackgasse“.
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Kundgebung: Kein Raum der AFD! Maestral dicht machen!


Kein Raum der AFD! Maestral dicht machen!

Kundgebung: 20.11.2018 | 18.00 Uhr | vor dem Maestral
(Eichborndamm 236, U Rathaus Reinickendorf)

Schon seit mehreren Jahren nutzt die Afd das Maestral, ein Grill-Restaurant in Reinickendorf, als Treffpunkt und Veranstaltungsort. Besonders aktiv ist hierbei die Afd Reinickendorf, die dort jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ihren offenen Stammtisch abhält. Auch größere Vorträge und Diskussionsveranstaltungen finden hier regelmäßig statt. In diesem Rahmen wurden unter anderem schon Albrecht Glaser und Beatrix von Storch eingeladen. Beide sind bereits durch ihre rassistischen Äußerungen aufgefallen. Von Storch tut sich außerdem besonders durch ihren antifeministischen Lobbyismus hervor. „Kundgebung: Kein Raum der AFD! Maestral dicht machen!“ weiterlesen

Weg mit der rechten Hetze in Reinickendorf!

Keine ruhige Minute dem AfD-Stammtisch im Restaurant Maestral!

Rassismus, Sexismus und nationalistische Hetze haben im Grill-Restaurant Maestral (Eichborndamm 236) in Berlin Reinickendorf eine lange Tradition. Dabei dient und diente das Restaurant selbst und der separate Nebenraum links des Eingangs diversen rechten Gruppen sowohl als Treffpunkt für Organisation und Vernetzung, als auch zur Verbreitung ihres menschenverachtenden Weltbildes.

Bereits 2015 deckten Antifaschist*innen auf, dass sich im Maestral der damals in Gründung befindliche Berliner PEGIDA-Ableger BÄRGIDA traf. Als eine Berliner Tageszeitung daraufhin den Wirt ansprach, gab sich dieser unwissend. Eine tiefergreifende Distanzierung blieb aus. Im September 2015 sprach Björn Höcke im Rahmen des Landestreffens der Jungen Alternative im Maestral. Spätestens hier war klar, dass der Besitzer keinerlei Scheu oder Berührungsängste mit rechten oder rechtsradikalen Veranstaltungen hat. Auch rechts-esoterische Gruppen waren damals im Eichborndamm 236 schon zu Gast. Zum Beispiel das Neuschwabenland-Forum, unter anderem mit den mehrfach vorbestraften Reichsbürgern Dennis Ingo Schulz und Mario Romanowski. Zum Ende des Jahres, am 8. Dezember 2015, lud schließlich BÄRGIDA zu einem Vortrag von Michael Mannheimer ein. Etwa 40 Rassist*innen lauschten hier in vorweihnachtlicher Stimmung und besinnlicher Atmosphäre der offen islamfeindlichen Hetze.
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